Sie haben Fragen?! Wir haben die Antworten!

Aus den Gesprächen mit Eltern, Lehrern und Ärzten, sind uns die häufigsten und wichtigsten Fragen, die den Betroffenen auf der Seele liegen gut bekannt.
Hier ist eine kleine Auswahl, die wir für Sie zusammengestellt haben.


Wie erkennt man als Laie ob eine Lese- /Rechtschreibschwäche oder eine Rechenschwäche vorliegt?

Es ist zu vermuten, dass eine Lese- /Rechtschreibschwäche oder eine Rechenschwäche vorliegt, wenn die Leistungen des Kindes im Bereich des Lesens und Schreibens oder der Mathematik erheblich unterhalb der sonstigen schulischen und außerschulischen Leistungen liegen. Die Lese- /Rechtschreibschwäche ist, sowie die Rechenschwäche, eine Teilleistungsstörung, das heißt, von dieser Störung ist ausschließlich der Bereich des Lesens und Schreibens oder der Mathematik betroffen. Alle anderen schulischen oder außerschulischen Leistungen sind als "normal" oder sogar überdurchschnittlich zu bezeichnen. Sowohl eine Lese- /Rechtschreibschwäche, als auch eine Rechenschwäche, sind deutlich zu unterscheiden von einer eingeschränkten Intelligenz.


Wie kann das Pädagogische Förderzentrum weiterhelfen, wenn der Verdacht auf eine
Lese- /Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche besteht?

Bei dem Verdacht auf eine Lese- /Rechtschreibschwäche wird zunächst ein rechtschreibdiagnostischer Test, die Hamburger Schreibprobe nach Dr. Peter May durchgeführt um den Leistungsstand des Kindes zu bestimmen. Dieses standardisierte Testverfahren ermöglicht eine Bewertung der Problematik nach Quantität und Qualität der Fehler. Die Anzahl der Fehler und ihre Aufschlüsselung nach den Rechtschreibstrategien (alphabethische Strategie, morphematische Strategie, orthographische Strategie und wortübergreifende Strategie, sowie das Bestimmen der überflüssigen orthographischen Elemente und der Zeichenfehler) stellen die unerlässliche Grundlage zur Einschätzung der Lernausgangssituation und für das Zusammenstellen der Fördermodule dar.
Bei dem Verdacht auf eine Rechenschwäche wird ebenfalls ein diagnostischer Test durchgeführt. Hier werden neben den mathematischen Leistungen die Bereiche optische Differenzierung, optisches Gedächtnis, optische Serialität, akustische Differenzierung, akustisches Gedächtnis, akustische Serialität, und Raumorientierung getestet.
Die Testergebnisse und ein umfangreicher Elternfragebogen bilden die Basis für die Einschätzung der Lernausgangssituation und für das Zusammenstellen des Förderungsplans.


Wie werden die Fördergruppen im PÄDAGOGISCHEN FÖRDERZENTRUM zusammengestellt?

Das Zusammenstellen der Fördergruppen erfolgt auf der Basis der Testergebnisse unter besonderer Berücksichtigung der intensiven Gespräche mit Eltern und Lehrern. So ist es uns möglich, Fördergruppen zu erstellen, die sowohl im Bezug auf die Ausprägung der Schwäche, als auch in Alter und Schulform sehr homogen sind. Das sorgsame Zusammenstellen der Fördergruppen und die Auswahl der passenden Fördermodule sind ausschlaggebend für den Erfolg der Therapie.


Was versteht man unter der copyright geschützten GANZHEITLICHEN FÖRDERUNG, die nur das PÄDAGOGISCHE FÖRDERZENTRUM durchführt?

Das PÄDAGOGICHE FÖRDERZENTRUM arbeitet nicht nur am sichtbaren Symptom, also den schulischen Schwierigkeiten, sondern bearbeitet ebenfalls die Ursachen, die zu der Problematik führen.
Nur wenn die Ursachen der Schwächen abgebaut werden, kann ein Training im Bereich des Lesens und Schreibens oder des Rechnens erfolgreich sein. Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Aspekt ist das Schaffen einer angenehmen Lernatmosphäre und das Aufbauen eines Vertrauensverhältnisses zwischen der Schülerin/dem Schüler und der Pädagogen. Nur dieses Vertrauensverhältnis ermöglicht es den Betroffenen die Schwächen offenzulegen und Hilfe anzunehmen. Durch Vertrauen, Anerkennung der Person und Lob bei kleinen Erfolgen erzeugt der Pädagoge die notwendige, dauerhafte Motivation um die Schwäche abzubauen und bisherige Misserfolge zu bewältigen. Die Form der Arbeit in Gruppen bietet zusätzliche motivationale Aspekte, denn die Schülerinnen und Schüler erleben ebenfalls Betroffene in der gleichen Lebenssituation.
Aufgrund der vielschichtigen Arbeitsweise des PFZ, die sowohl psychologische, grob- und feinmotorische, logopädische, lerntheoretische und motivationale Aspekte in die Arbeit einfließen lässt, neben der konkreten Bearbeitung der Fehler in Quantität und Qualität, wurde die Bezeichnung ganzheitliche Förderung geprägt.
Es handelt sich dabei um eine geschützte Förderungsform, die nur im PÄDAGOGISCHEN FÖRDERZENTRUM durchgeführt wird.